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MaxGrip Produkttest

Die MaxGrips kamen von Maxclimbing innerhalb von zwei Tagen aus Belgien nach Hannover. Das Unboxing (Video folgt nicht) brachte neben den Griffen auch zwei Seile mit passender Höhenarretierung zum Vorschein, die nach Anleitung montiert wurde. Die beiden Polyurethan-Griffe machen einen soliden Eindruck; das Gesamtgewicht liegt bei ca. 1,5 Kilo. Sie sind also zum regelmäßigen Transport in die Halle oder an den Fels geeignet. Vor der Erstnutzung habe ich großzügig Chalk auf den Griffflächen verteilt und mit der Goodgrip Big-Betty-Bürste einmassiert, um das wohlige Chalk-Feeling herzustellen. Der Used-Look, weißes Chalk auf blauem Maxgrip macht sich gut.

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Dann gab‘s beim Stützpunkttraining die erste Kontaktaufnahme. Das Material ist feinporig, kostet beim kraftlosen Abrutschen also weniger Haut. Allerdings hat man beim Hängen am ziemlich schlechten Aufleger in der Mitte Angst, dass das auch ohne Vorwarnung passiert. Man muss ihn also ordentlich zuknallen, was ja auch Sinn der Sache ist. Die kleine Leiste am unteren Ende hat eine definierte Kante, über die man sich freut, weil sie Kontrolle beim Hängen gewährleistet. Die breite Leiste und der obere Griff schmeicheln.

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Neben klassischen Hängeübungen bietet sich der MaxGrip auch zur Unterstützung bei Uneven-Pullups an. Der Griff lässt sich handgelenks-freundlicher greifen als ein Handtuch oder eine Schlinge. Den letzten Praxiseinsatz hatten die Maxgrips als Kletterergänzung auf einem Paddeltrip. Um den Fingerbeugern auch ein bisschen Arbeit zu gönnen, gab es erst ein paar Klimmzugsets an den unterschiedlichen positiven Griffen. Nach dieser kraftvollen Erwärmung habe ich mich an der kleinsten Leiste mit Intervallhängen (8s hängen/ 4s Pause) ausbelastet. Drei Sätzen mit lohnenden Pause fühlten sich nach einem guten Kletterersatz an.

Ich finde das Ding ist abwechslungsreich und hat Potential – ich werde es auch in Zukunft ins Training einbauen!

Rundtour im Norden

Samstagabend habe ich noch den zweiten und letzten Teil meines Technik-Kompaktkurses im Escaladrome veranstaltet, dann ging es am Sonntag zur Jugendleiter Fortbildung nach Bremen. Beide Formate habe ich so zum ersten Mal gemacht. Wieder zeigt sich, auch im Breitensportbereich ist der Wissensdurst nach Basics zum Klettertraining groß! Von Bremen ging es weiter nach Berlin. Dort habe ich im Ostbloc und Südbloc je einen Tag geschraubt. 34 Boulder an zwei Tagen machen einen ziemlich platt, aber auch glücklich, wenn man sieht, wie sich die Boulderer an ihnen abrackern.

Foto: Lutz Schneider (Ostbloc)

Workshop Spielerisches Bewegungslernen

Heute habe ich den Kinderkursleitern des Escaladrome eine Fortbildung zum Thema „Spielerisches Bewegungslernen“ gegeben. Die Grundlagen des Klettertrainings mit Kindern wurden aufgefrischt, der Erfahrungsaustausch zwischen den Kursleitern angeregt und Übungen zu unterschiedlichen Bewegungskategorien erabeitet. Beim Praxistest durften die Kursleiter dann noch einmal Kinder sein. Eine sehr spaßige Angelegenheit!

Sachen für unterwegs

Sachen für Unterwegs (SFU) ist der Outdoorausrüster in Hannover und Braunschweig. Gerade wenn es um’s Klettern geht werdet ihr hier kompetente Ansprechpartner finden. Die Schuhauswahl ist super und auch sonst gibt es alles was das Kletterherz begehrt. Ich freue sehr mich über die Unterstützung von SFU!

sfu

Berlin, Berlin

Und nochmal Berlin. Drei Workshops an einem Wochenende im Ostbloc und Südbloc standen auf dem Programm. Neben zwei klassischen Trainingsbasics Workshops gab’s auch einen für die starken Kletterer_innen des Ostblocteams. Dafür wurde die Intensität im Praxisteil nochmal ordentlich hochgeschraubt.

Workshop „Klettertraining verstehen!“

Klettertraining Workshop

Ich starte Ende November eine Workshop-Reihe mit dem etwas provokantem Titel „Klettertraining verstehen!“. Ich glaube, dass viele trainierende Kletterer oft gar nicht so genau wissen, was sie eigentlich beim Training tun. Wie oft, soll ich was, wie intensiv trainieren? Meistens kann man sich diese Fragen sehr leicht selbst beantworten, wenn man verstanden hat, welche Trainingsprozesse sich hinter den Übungen verbergen. In meinem Workshop sollst du dieses Hintergrundwissen erlangen.

Der Trainingsworkshop beginnt daher mit einem Theorieblock, bei dem die zentrale Trainingslehre des Klettertrainings zusammengefasst wird. Es wird unter anderem geklärt, welche Leistungsfaktoren durch Training beeinflussbar sind, wie effektives Kraft- und Techniktraining gestaltet werden muss und wie man sein Training nach den Regeln der Trainingskunst plant.

Auf die Theorie folgt dann eine Praxiseinheit. Technik- und Krafttraining stehen hier im Mittelpunkt. Wie wichtig Kreativität beim Boulderlösen ist, wird ebenso erlebt, wie das Ansprechen aller Koordinativen Fähigkeiten. Am Campus-Board werden wir die Fingerkraft-Arten unter die Lupe nehmen und an der Boulderwand feststellen, dass man auch an ihr hervorragendes Krafttraining machen kann.

Klettertraining Workshop on Tour

Ich werde mit diesem Programm auf Tour gehen und ihn in mehreren Kletterhallen im Norden veranstalten. Der erste Termin findet am 30.11. im Kraftwerk Lüneburg statt, über weitere Termine werde ich dich auf meiner Homepage informieren. Die Anmeldung zu den Workshops erfolgt immer über die Kletterhallen.

Trainingskurs im Escaladrome

Die Kursreihe im Escaladrome geht in eine neue Runde. Dieses mal wird ein Schwerpunkt auf der Bewegungsvorstellung liegen. Hast du schon einmal blind geklettert?
Viele spannende Übungen werden dich erwarten!

Termine: wöchentlich mittwochs – 17.09. bis 15.10.2014
Ort: Escaladrome Hannover
Uhrzeit: jeweils 19.00 bis 21.00 Uhr
Kosten: 90,00 Euro zzgl. Eintritt

Anmeldung erfolgt über das Escaladrome.

Ich freue mich auf dich!